Pressebericht Bahnhof Bohmte

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Pressebericht zum Bahnhof Bohmte
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Zukunftsfähiger Schulstandort

Ein zukunftsfähiger Schulstandort statt eine ewige Baustelle - Bohmter
CDU-Fraktion fordert Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und fachliche Begleitung
Zwei Studien – zwei Ergebnisse. Somit bleibt die Frage offen, ob die älteren Gebäude auf dem Bohmter
Oberschulgelände saniert oder abgerissen und neu gebaut werden sollen. Um eine fundierte
Entscheidungsgrundlage zu schaffen und nicht noch mehr Zeit zu verspielen, müssen die Erkenntnisse aus der
Machbarkeitsstudien des Stephanswerks und des Architekturbüros Nordhoff von einem Sachverständigen
zusammengeführt werden, der sich mit Schulbauten und deren besonderen Anforderungen auskennt. Dies
beantragte jetzt jüngst die Bohmter CDU-Gemeinderatsfraktion:
„In den Zeiten von Ganztagsschulen nimmt der Schulalltag einen immer größeren Raum im Leben von
Schülerinnen und Schülern ein. Aktuell sind aber die meisten Gebäude in einem inakzeptablen Zustand. Das
muss schnellstmöglich geändert werden! Wir sind es den Kindern und Lehrkräften schuldig, Lernräume nicht
nur zeitgemäß und attraktiv zu gestalten, sondern auch sicher - im Sinne von Brandschutz. Ein veraltetes, kaum
barrierefreies Gebäude mit wenig Sichtachsen und geringen Möglichkeiten, pädagogische Konzepte
umzusetzen entspricht nicht den heutigen und zukünftigen Anforderungen an umfassender Bildung und
gesellschaftlicher Teilhabe“, so Carolin Bruns, Mitglied im Bildungsausschuss.
Bildunterschrift:
CDU-Fraktionsmitglieder vor den Gebäuden der Oberschule in Bohmte: Marcus Unger (Fraktionsvorsitzender),
Carolin Bruns und Markus Kleinkauertz (beide Mitglieder des Fraktionsvorstandes; von links nach rechts)


Bahnhof Bohmte

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Bahnhof
Entstehung
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Echte Barrierefreiheit sieht anders aus!
Die Bohmter CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU-Landtagskandidat Markus Kleinkauertz kritisieren die
Entscheidung der Deutschen Bahn, den Baustart für den barrierefreien Umbau des Bohmter Bahnhofs in das
Jahr 2026 zu verschieben. Die Deutsche Bahn begründet ihren Beschluss mit Personalengpässen und
entsprechender Fremdfirmenbindung. Neben dem Bohmter Bahnhof seien 6 weitere Projekte von der
Verschiebung betroffen.
Es sei allerdings vorgesehen, die Bahnsteigkanten übergangsweise provisorisch zu erhöhen, so dass dem
Einsatz neuer Fahrzeuge Rechnung getragen werden könne. Für die CDU-Gemeinderatsfraktion ist das nicht
hinnehmbar: „Barrierefreiheit entsteht nicht allein durch erhöhte Bahnsteigkanten! Um überhaupt zum Gleis
gelangen zu können, müssen zunächst einmal stufenfreie Zugänge wie Rolltreppen oder Aufzüge geschaffen
werden“, so Fraktionsvorsitzender Marcus Unger. „Für SeniorInnen, RollstuhlfahrerInnen und Eltern mit
Kinderwagen ist es nahezu unmöglich, ohne fremde Hilfe zu den Bahnsteigen zu gelangen.“
Hilfe erhoffen sich die Kommunalpolitiker von Bund und Land. Ihr Anliegen haben sie dazu schon an die
zuständigen CDU-Abgeordneten weitergeleitet und bitten um Unterstützung: „Es ist uns unverständlich, dass
die Bahn uns wiederholt im Stich lässt! Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Bahn ihre
Entscheidung noch einmal überdenkt und den Weg freimacht, für eine echte, vollständige und vor allem
zeitnahe Barrierefreiheit! Klimaschutz und die Mobilitätswende werden wir nur erreichen können, wenn der
ÖPNV allen zugänglich gemacht wird und nicht nur einem bestimmten Teil der Bevölkerung. Provisorische
Flickschusterei verschwendet nur unnötige Gelder und verspielt das Vertrauen der Bevölkerung in den
öffentlichen Personennahverkehr“, betonte CDU-Landtagskandidat Markus Kleinkauertz.
Bildunterschrift:
Mitglieder des CDU-Fraktionsvorstandes am Bahnsteig in Bohmte: Markus Kleinkauertz, Marcus Unger und
Mathias Westermeyer (von links nach rechts)